
Bei den deutschen Meisterschaften der Karateka errangen der Schönkirchener Bernd Busse
und der Preetzer Axel Knoblich mit der SH-Mannschaft die Bronzemedaille. Ein stolzer Erfolg
für den TSG Kämpfer, der mit einem Sieg und einem Unentschieden gegen Villingen und Siegburg
sowie einer Niederlage aus Untermerzbach erheblich zum Erfolg beitrug.
In den Einzeldisziplinen konnte Busse keine Überraschung landen, denn wie erwartet verlor er
im Kata 1:2 und schied bereits in der ersten Runde aus. Im Freikampf traf das Los den
Schönkirchener noch schlimmer, denn mit Nationalmannschaftsmitglied Christian Esni
wurde ihm gleich ein Favorit auf den Titel zugelost. Busse konnte ganz gut mithalten, aber
er setzte seine Techniken nicht gut genug ein, so dass die Kampfrichter die Punkte nicht
gaben. Schließlich verlor Busse 1:4 gegen Esni. Enttäuschent endete der Tag für alle
Athleten aus Schleswig Holstein ohne Medaille. Aufgrund vieler Ausfälle in der Mannschaft
wurde Bernd Busse noch ins SH.Teamberufen. Hier war der erste Gegner Shintaikan Villingen.
Busse wurde als letzter Kämpfer auf die Matte geschickt und gewann gegen den deutschen
Meister 2002 mit 2:0 und sicherte damit den Sieg für das Team. Damit ging es in die nächste
Runde gegen Taisho Siegburg. Auch hier stand es Unentschieden, als Busse auf die Matte ging.
Es gelang ihm, das Remis zu halten, das zum Sieg und Einzug in die dritte Runde genügte.
Banzai Berlin hieß der Gegner, der sein Team mit Mitgliedern aus der türkischen Nationalmannschaft
verstärkte, die unter anderem sogar Weltmeister waren. Die KVSH-Mannschaft verlor 0:3
(Trostrunde), Banzai wurde später deutscher Meister. Im kleinen Finale war der Gegner
Untermerzbach; erneut war der fünfte Kampf entscheidend. Busse durfte 0:4 verlieren.
Bernd Busse musste sehr viel einstecken, die Kampfrichter werteten einige
Busse-Treffer nicht. Es hieß zwar 0:2 aber damit war die Bronzemedaille unter Dach und Fach.